Archiv der Kategorie 'Allgemein'

A-Kino: White Charity

Datum:
Montag, 14 April, 2014
Beginn:
20.00
Oetinger Villa Darmstadt

Rassismus wird in gesellschaftlichen Debatten in Deutschland häufig als ein Randphänomen von Rechtsextremen und Neonazis behandelt.

Der UN Sonderberichterstatter Githu Muigai empfiehlt 2009 in seinem Bericht diesen engen Rassismusbegriff zu verwerfen und auf das breitere Rassismusverständnis einzugehen, das Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen bereits seit Jahren einfordern: Rassismus als ein Strukturelement der deutschen Gesellschaft anzusehen, das einige Menschen diskriminiert und andere privilegiert und dass es keine gesellschaftlichen Bereiche oder Akteure gibt, die außerhalb dieser Struktur existieren.

Die Analyse der entwicklungspolitischen Spendenplakate zeigt, wie auch ein – auf den ersten Blick – humanitäres, menschenfreundliches Arbeitsfeld koloniale Denkweisen reproduziert und dabei Menschen entlang ihrer zugeschriebenen Hautfarbe unterscheidet und bewertet.

Meist werden auf den Spendenplakaten Schwarze Menschen dargestellt und in stereotyper Weise als passive Objekte defizitär oder exotisch konstruiert. Wir möchten das dahinterliegende Weiße Selbstbild betrachten, dass die Hilfsorganisationen mit ihrer Werbung zeichnen: Die Bilder erfüllen eine gesellschaftliche Funktion der Aufrechterhaltung Weißer Überlegenheit.

Der Dokumentarfilm bringt Vertreter_innen von Nichtregierungsorganisationen mit Wissenschaftler_innen der Postkolonialen Theorie und Rassismuskritik ins Gespräch und diskutiert die Spendenplakate in dem Kontext von Kolonialismus, Rassismus und Macht.Rassismus wird in gesellschaftlichen Debatten in Deutschland häufig als ein Randphänomen von Rechtsextremen und Neonazis behandelt.

Meist werden auf den Spendenplakaten Schwarze Menschen dargestellt und in stereotyper Weise als passive Objekte defizitär oder exotisch konstruiert. Wir möchten das dahinterliegende Weiße Selbstbild betrachten, dass die Hilfsorganisationen mit ihrer Werbung zeichnen: Die Bilder erfüllen eine gesellschaftliche Funktion der Aufrechterhaltung Weißer Überlegenheit.

Der Dokumentarfilm bringt Vertreter_innen von Nichtregierungsorganisationen mit Wissenschaftler_innen der Postkolonialen Theorie und Rassismuskritik ins Gespräch und diskutiert die Spendenplakate in dem Kontext von Kolonialismus, Rassismus und Macht.

Vortrag und Workshop mit Stutenschisz

22.01.14 im Schlosskeller Darmstadt
Vortrag : Grrrl Zine Workshop
on stage : Stutenschisz

Grrrl Zine Workshop mit Stutenschisz
Das feministische DIY Magazin Stutenschisz stellt sich vor und zeigt euch, was ein Fanzine ist. Lernt etwas über die Entstehungsgeschichte der kleinen Heftlein zum Selbstkostenpreis und bastelt euer eigenes Mini-Zine. Außerdem gibt es Gelegenheit zum Schmökern.
Bringt Bilder & Geschichten mit! “

Einlass: 18:00 – Beginn: 18:30

A-Kino: Die Utopie leben

Am 13.01.2014 geht das A-Kino weiter! Um ca. 20 Uhr zeigen wir euch den Film Die Utopie leben. Vorher gibt es lecker Essen in der Vokü, zum Film werden wir einen kleinen Nachtisch servieren. Nach dem Film wird es eine Diskussion über denselbigen geben, bei der sich über den Eindruck und die behandelten Themen ausgetauscht werden kann. Der Ort ist die Oetinger Villa in Darmstadt.



Der Film beschäftigt sich mit den anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Bewegungen während des Spanischen Bürgerkrieges 1936-1939. Dabei geht sie insbesondere auf den Bereich des Alltagsleben und die Kollektive Selbstverwaltung ein und versucht die radikalen Veränderungen aufzuzeigen, die sich in diesen Jahren ergaben.
Gezeigt werden in erster Linie Interviews mit dreißig Anarchisten, die von ihren Erfahrungen in dieser Zeit berichten, wobei die einzelnen Interviews durch kurze Filmsequenzen, in der Regel Material aus der Zeit des Bürgerkrieges, voneinander getrennt werden.

Flora bleibt unverträglich

Am 21.12.2013 findet in Hamburg die bundesweite Demonstration „Flora bleibt unverträglich“ statt.

„Mit einer bundesweiten und internationalen Demonst-
ration am 21. Dezember in Hamburg wollen wir deutlich
machen, dass mit massivem Widerstand zu rechnen ist,
sollte versucht werden, die Rote Flora zu räumen. Inhalt-
liche Schwerpunkte sind die aktuellen Kämpfe um den
Erhalt der Esso-Häuser, das Bleiberecht der Flüchtlinge
und die radikale Kritik an Repression und Gefahrenge-
bieten“.

Zum Aufruf gelangt ihr hier: http://florableibt.blogsport.de/images/flugblattsp.pdf

oder hier: https://linksunten.indymedia.org/de/node/98618

Flora bleibt!

Anti-Repressions-Demo in Mannheim 14.12.

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Aufruf und weitere Infos:
https://linksunten.indymedia.org/node/99558

Abfahrt von DA Hbf: 11:30

Spätsommer rassistischer Hetze

Der Spätsommer der rassistischen Hetze begang im Juli in Berlin-Hellersdorf und wurde direkt nach Duisburg-Rheinhausen weitergetragen. Eine Serie teils lebensbedrohlicher folgte:
Am 16. August wurde die Luckenwalder Flüchlingsunterkunft mit einem Brandsatz beworfen. Genau einen Monat später wurde ebenfals in Brandenburg ein Brandanschlag im Premnitz verübt.
Im thüringischen Greiz-Pohlitz marschieren seit Anfang September wöchentlich Rassistinnen und Rassisten mit Fackeln und Geschrei zu dem lokalen Flüchlingsheim.
Im Oktober nimmt die Taktung der Brandanschläge zu. Am 7. Oktober wir in Güstrow (Meck-Pom) ein weiteres Flüchtlingsheim angegriffen.
Zwei Tage später erreichen die Anschläge auch „WestDeutschland“: In Duisburg wird ein von Roma-Familien bewohntes Haus angezündet. In Gmünden (Bayern) brennt es am 17. Oktober und zwei Tage später in Baden-Württemberg.
Zeitgleich zogen in Sachsen 800 Menschen , von der NPD organisiert, zu dem der Schneeberger Flüchtlingsunterkunft.
Vor drei Tagen (21. Oktober) wurde vorerst der letzte Brandanschlag auf ein Roma-Zentrum in Oldenburg verübt.

Wir forden alle auf rassistischer Hetze zu widersprechen und Nazis und „besorgte Bürger“ wo immer sie mit Fackeln und Fähnchen auftauchen, von der Straße zu treten. Bevor auch in Darmstadt und Umgebung Heime brennen.