Beiträge von lsd_b

Von Jakarta bis Johannesburg – Anarchie weltweit

Am Monatg, den 15.11.2010 findet nach der VoKü (19.00 Uhr) die Infoveranstaltung „Von Jakarta bis Johannesburg – Anarchie weltweit“ in der Oetinger Villa statt.

So wie der Anarchismus den Nationalstaat und seine Grenzen als Werkzeuge der Herrschaft ablehnt, so ist auch die anarchistische Bewegung eine weltweite und grenzenlose. „Von Jakarta bis Johannesburg – Anarchismus weltweit“ ist eine Sammlung von Interviews, die mit AnarchistInnen aus sechs Kontinenten geführt wurden, um einen Einblick in die gegenwärtige anarchistische Bewegung zu bieten. Erörtert werden die Geschichten lokaler Bewegungen, die Aktivitäten in unterschiedlichen politischen Kontexten sowie die Hoffnungen, die sich an libertäre Ideen knüpfen.

Die Beiträge präsentieren ein globales Netzwerk von AnarchistInnen, die auf der Basis gemeinsamer Ideale spezifische Schwerpunkte setzen, Taktiken entwickeln und Perspektiven formulieren, je nach historischen Voraussetzungen und realpolitischen Gegebenheiten. Das Buch fängt die Vielfalt und Vitalität ein, welche die anarchistische Bewegung seit jeher auszeichnen, und hofft damit, einen Beitrag zur Weiterentwicklung anarchistischer Theorie und Praxis leisten zu können.

Eine Veranstaltung der Libertären Sozialist_innen Darmstadt (LSD)
Von Jakarta bis Johannesburg - Anarchie weltweit

Russian Non Standard Party 2

Datum: Freitag, 19 November, 2010
Beginn: 21.00

Anlässlich der zunehmenden Repressionen in Russland gegenüber politischen AktivistInnen, haben wir uns dazu entschlossen ein weiteres Mal eine Soli-Party zu veranstalten. Der Kampf gegen die Obrigkeit gestaltet sich seit einigen Jahren äußerst schwer. Jegliches politische Engagement wird

- insofern es sich gegensätzlich zur herrschenden Politik verhält – vom Staat mittels massiver Einschüchterung, Haft oder auch Folter unterbunden. Jüngstes Bespiel hierfür sind die Inhaftierungen der Genossen Aleksej Gaskarov und Maxim Solopov, die beschuldigt werden, die Stadtverwaltung in dem Moskauer Vorort Chimki angegriffen zu haben.

Unseren russischen GenossInnen mangelt es praktisch an allem, aber vorrangig an Geld, womit bspw. Anwaltskosten oder Aktionsmaterial finanziert werden kann. Daher werden die Einnahmen komplett der Organisation „Anarchist Black Cross“ in Russland gespendet. Diese Organisation hilft materiell und juristisch den politischen Gefangenen und ihren Familien in Russland.

Eintritt: 3€

Günstige Getränke

Infos über ABC: http://wiki.golosa.info/en/index.php/Anarchist_Black_Cross_Moscow

Infos zu den AktivistInnen von Chimki: http://inter.antifa.ru/category/deutsch

Russian Non Standard 2

Räumung der Heidelberger Straße 148

Am Freitag, den 24.09.2010, wurde das seit ca. einem Jahr leerstehende Haus in der Heidelberger Straße 148 besetzt. Nachdem die Besetzer_innen bei der Besetzung Mitte des Jahres (Neckarstraße 5) das Haus freiwillig verließen, da ihnen Verhandlungen mit der Stadt versprochen wurden (wobei lediglich gesagt wurde, es gäbe keine leerstehende Häuser, die der Stadt gehörten – offensichtlich nicht wahr!) verbarrikadierten sie sich diesmal im Haus, um ihrer Forderung nach einem alternativen Wohn- und Kulturprojekt in Darmstadt Nachdruck zu verleihen.
Daraufhin stellte die Stadt (vertreten durch Jochen Partsch (Grüne) und Dieter Wenzel (SPD)) Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Daraufhin brach die Polizei eine Tür auf und setzte die Besetzer_innen für ca 1 Stunde im Keller des Hauses fest. Danach wurden sie einzeln, mit auf den Rücken gefesselten Händen, abgeführt und ins Polizeipräsidium zwecks Identifikation gebracht. Die spontane Solidaritätskundgebung, bei der ca 40 Menschen anwesend waren, wurde auf drängen der Polizei aufgelöst. Danach wurde ca. die Hälfte der Teilnehmer wegen Nichteinhaltung von einem Platzverweis (welcher eigentlich nur zur Gefahrenabwehr bestimmt ist, allerdings schon seit langer Zeit von Polizisten unrechtmäßig zur Verteibung unerwünschter Personen genutzt wird) ebenfalls mit aufs Präsidium genommen, wo auch sie fotografiert und ihre Personalien aufgenommen wurden.
Besonders zu kritisieren ist der Unverhältnismäßige harte Einsatz der Polizei, da die Besetzer_innen alle friedlich blieben. So waren fast genauso viele Polizeiwagen wie Besetzer_innen vor Ort, außerdem wurden Polizeihunde ohne Maulkorb eingesetzt. Bei der Durchsuchung der Sachen wurden persönliche Gegenständen von den Polizisten in den Dreck geworfen, auch wurde einigen Gefangen etwas zu trinken , bzw. der Toilettenbesuch verweigert.
Wir von der LSD unterstützen die Forderungen nach einem autonomen Wohn- und Kulturpojekt! Am 16.10.2010 17:00 Uhr findet eine Demo gegen die Räumung statt (siehe Termine). Kommt alle und zeigt eure Solidarität! Weitere Infos auf dem Neckar 5 Blog!

Kein Gott, Kein Staat, Kein Mietvertrag!

Kellerkinder

Am 10. September 2010 findet die erste Party der Libertären Sozialist_innen Darmstadt in der Oetinger Villa statt. Ihr seid alle herzlichst dazu eingeladen.

Das Lineup besteht aus:

-Dub delirium [Dubstep aus Darmstadt]
-Sam cox [Minimal/Techhouse aus London]
-Dj braindead [Drum‘n'bass/Jungle aus Mannheim]

Einlass ist ab 22 Uhr, der Eintritt beträgt 3 Euro.
Diese Party ist eine Soliparty, das bedeutet, dass der Gewinn für unsere Projekte verwendet wird. Außerdem geht die Hälfte an eine Organisation, die (unter anderem) Opfer von Repression unterstützen.
Eine Wegbeschreibung findet ihr HIER
flyer
Wir hoffen, euch dort zu sehen!