Beiträge von asjda

A-Kino: Die Utopie leben

Am 13.01.2014 geht das A-Kino weiter! Um ca. 20 Uhr zeigen wir euch den Film Die Utopie leben. Vorher gibt es lecker Essen in der Vokü, zum Film werden wir einen kleinen Nachtisch servieren. Nach dem Film wird es eine Diskussion über denselbigen geben, bei der sich über den Eindruck und die behandelten Themen ausgetauscht werden kann. Der Ort ist die Oetinger Villa in Darmstadt.



Der Film beschäftigt sich mit den anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Bewegungen während des Spanischen Bürgerkrieges 1936-1939. Dabei geht sie insbesondere auf den Bereich des Alltagsleben und die Kollektive Selbstverwaltung ein und versucht die radikalen Veränderungen aufzuzeigen, die sich in diesen Jahren ergaben.
Gezeigt werden in erster Linie Interviews mit dreißig Anarchisten, die von ihren Erfahrungen in dieser Zeit berichten, wobei die einzelnen Interviews durch kurze Filmsequenzen, in der Regel Material aus der Zeit des Bürgerkrieges, voneinander getrennt werden.

From Dublin to Athen

Gestern (21.09.2013) versammelten sich über 70 Antifaschist_innen in Dublin auf der O’Connel Street. Tragischer Anlass für diese Gedenk-Kundgebung ist die Ermordung des Antifaschisten und Musikers Pavlos Fyssas (auch bekannt als Killah P).

Der 34- Jährige wurde zusammen mit 3 Freund_innen in der Nacht vom 17.09 auf 18.09 zuerst von a. 15-20 Nazis gejagt, bis es diesen gelang, der Gruppe den Weg abzuschneiden. Anschließend traf ein weiterer Nazi ein, der Pavlos mit einem Messer jeweils einmal in den Bauch sowie in das Herz stach. Aufgrund dieser Verletzungen starb Pavlos im Krankenhaus. Die umstehende Polizei griff erst ein, nachdem fast alle Nazis fliehen konnten. Der Mörder, der Mitglied der Neonazistischen Partei „Die Goldene Morgenröte“ ist, wurde verhaftet. Mehr Informationen zu dem Fall gibt es auf linksunten.

In Dublin versammelte sich nach einem spontanen Aufruf der AFA Ireland (AntiFacist Action) über 70 Menschen. Mithilfe von Bannern und selbst gedruckten Bildern wurde auf den Fall aufmerksam gemacht und an Pavlos Fyssas erinnert.

Wut im Bauch, Trauer im Herzen – Kein Vergeben, kein Vergessen

Yesterday (21.09.2013) about 70 antifacists gathered in Dublin at O‘Connel Street to remember of Pavlos Fyssas. The 34 years old greek antifacist and musician (known as Killah P) was murdered by a member of the greek nazi party „Golden Dawn“. Pavlos and his friends were pursued by 15-20 nazis, which could stop then. Then another nazi showed up and stabbed Pavlos 2 times. The police only arrested the murderer, the other nazis were able to escape.
The irish antifacist had banners and selfmade signs to call attention to the case and to rember Pavlos.

1. Mai Nazifrei: aktuelle Infos: Frankfurt/Wiesbaden

Frankfurt:
Die NPD-Kundgebung ist vom Verwaltungsgericht auf die Ferdinand-Happ-Str. östlich des Ostbahnhofs verlegt worden. Dies ist in Sichtweite der Baustelle der neuen EZB und des Deportationsortes der Frankfurter Jüd_innen – no comment…

Wir sammeln uns am 1. Mai an zwei Stellen, um von dort aus drei Blockaden zu beginnen. Ihr solltet pünktlich um 10 Uhr an den Sammelpunkten angekommen sein.

Die Sammelpunkte zu den drei Blockaden sind:

– rosa Blockade: Festplatz/Eissporthalle (U7) Punkt 10 Uhr
– blaue Blockade: Festplatz/Eissporthalle (U7) Punkt 10 Uhr
– orange Blockade: Danziger Platz / Ostbahnhof (U6) Punkt 10 Uhr Hier ist eine Kundgebung angemeldet.

Zur Orientierung haben wir eine Übersichtskarte hochgeladen. Die Sammelorte sind auf der Karte Punkt 1 und Punkt 4: http://www.frankfurt-nazifrei.de/wp-content/uploads/2013/04/karte.pdf

Wenn ihr unentschieden seid, kommt am besten zum Sammelpunkt Festplatz/Eissporthalle, da sich hier zwei Blockadepunkte treffen. Außerdem werden am Danziger Platz ohnehin viele Menschen sein, da hier mehrere Veranstaltungen angekündigt sind.

Die Blockaden werden farblich zu erkennen sein: rosa, blau, orange. Achtet auf diese Farben und entsprechende Ankündigungen.

Nochmal die Infonummern:

Über Infotelefon(auch Sanikontakt) (01573-5335383) und Twitter (@FfmNazifrei/#FfmNazifrei) könnt ihr euch den Tag über auf dem Laufenden halten. Der Ermittlungsausschuss (0160-95657426) ist den Tag über erreichbar. http://www.frankfurt-nazifrei.de/

Für Darmstadt: Der öffentliche Zugtreffpunkt bleibt 8.15 HBF

Wiesbaden:

Die NPD und deren Jugendorganisation Junge Nationalisten (JN) haben in Wiesbaden am Hauptbahnhof überraschend für 14.00 eine zusätzliche Kundgebung angemeldet. Diese ist z.Z. (16.50) zwar verboten, aber es ist zu befürchten, daß sich dies noch ändert.

Deshalb:

Das Wiesbadener Bündnis für Demokratie reagiert mit einer angemeldeten Gegendemonstration „Für ein buntes und vielfältiges Wiesbaden: Kein Platz für Nazis – Demokratie und Menschenrechte verteidigen“. Eine Fahrt nach Wiesabden dürfte gerade für diejenigen, die in Darmstadt an den 1. Mai-Aktivitäten teilnehmen eine sinnvolle Option sein.

Treffpunkt auf dem Kranzplatz

Der Auftakt der Gegendemonstration ist am 1. Mai um 12:30 Uhr auf dem Kranzplatz/Kochbrunnenplatz, wo bereits ab 11:00 Uhr die Mai-Kundgebung des DGB stattfindet. Von dort aus soll eine Demonstration zum Hauptbahnhof laufen, wo die NPD-Kundgebung für 14:00 Uhr angemeldet ist.

Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz 13.00- 20.00. Aktuelle Infos über: www.facebook.com/WiesbadenerBuendnisGegenRechts (auch für nicht Facebook-Nutzende aufrufbar. Infos auch über Newsticker von Frankfurt Nazifrei (s.o.)

EA-Wiesbaden: 0611/440664
Im Infoladen Wiesbaden, werderstr. 8 wird eine Anlaufstelle für den Notfall eingerichtet.

Wir sehen uns am 1. Mai auf den Blockaden.
Nazis blockieren, Frankfurt/Wiesbaden nazifrei!

1. Mai Frankfurt – nazifrei

Die NPD hat für den 1. Mai eine Kundgebung vor der Europäischen Zentralbank am Willy-Brand Platz angemeldet, die mittlerweile vom Verwaltungsgericht an den Ostbahnhof verlegt wurde. So will die NPDmit ihrer völkischen, rassistischen und antisemitischen Propaganda in den aktuellen Krisenprotesten Anschluss finden.
Wir haben uns im Antifaschistischen Tatschlag Rhein/Main organisiert, um dies in einem breiten Bündnis gemeinsam zu verhindern.

Letzte Infos für Leute aus Darmstadt, die sich daran beteiligen wollen, wird es am Montag, dem 29. April um 20.00h in der Oetinger Villa nach der Vokü geben.

Dazu wurde sich auf diese Arbeitsgrundlage und Zielsetzung geeinigt:

– Eine effektive Verhinderung der Nazikundgebung.
– Eine breitestmögliche Mobilisierung.
– Dabei gibt es von uns keinerlei Zusammenarbeit mit den staatlichen Sicherheitsbehörden.

Für unsere Blockaden am ersten Mai haben wir uns auf diesen Aktionskonsens geeinigt:

Unser Ziel ist es, den Naziaufmarsch in Frankfurt am 1. Mai 2013 zu verhindern! Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen. Dazu sind verschiedene Aktionsformen notwendig. Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen den Naziaufmarsch. Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden. Von uns geht dabei keine Eskalation aus.

Am 26.04. hat das Verwaltungsgericht Frankfurt der NPD eine Kundgebung in der Ferdinand-Happ-Straße nahe dem Ostbahnhof genehmigt.

Mit dem Urteil gab das Gericht dem Eilantrag der NPD teilweise statt. Eine Kundgebung in der Innenstadt wurde aus Sicherheitsgründen und wegen anderer Veranstaltungen (Radrennen, DGB-Demonstration) nicht genehmigt.

Aktueller rechtlicher Stand ist demnach, dass die Nazi-Kundgebung erlaubt ist. Der Rechtsweg ist allerdings noch offen, es kann also von beiden Seiten (Stadt und Nazis) gegen das Urteil geklagt werden. Die nächste juristische Instanz wäre dann der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel.

Über den weiteren Verlauf und die Konsequenzen für Blockadepunkte etc. solltet ihr euch weiterhin regelmäßig informieren. Demnächst werden die Sammelorte für die verschiedenen Blockadepunkte veröffentlicht. Von dort aus wird am 1. Mai gemeinsam und entschlossen unser Ziel verfolgen, die Nazis zu blockieren.

Aktueller Info-Übersicht:

Zugtreffpunkt für Darmstadt: 8.15 Hauptbahnhof

Ein erster antifaschistischer Sammelpunkt steht bereits fest: Wir treffen uns bis 9h am DGB-Jugendclub (nahe Hauptbahnhof). Als weitere Anlaufstellen dienen auch die Infopoints.

Über Infotelefon (01573-5335383/ab 8.00h auch für Sanis) und Twitter (@FfmNazifrei) könnt ihr euch den Tag über auf dem Laufenden halten. Der Ermittlungsausschuss (0160-95657426/ab 7.00h) ist den Tag über erreichbar.

Über die Schlafplatzbörse vermitteln wir euch Pennplätze in der Stadt.

Für allerletzte Infos kommt am 30.04. ab 19h ins Exzess, Leipziger Straße 91

Website: http://www.frankfurt-nazifrei.de/

Außerdem wird es unter dem Motto : „Stürmische Zeiten“ nach Abschluß der Anti-Nazi-Blockaden eine sozialrevolutionäre 1. Mai Demo geben.
http://stuermischezeiten.blogsport.eu/

Darmstadt: Fahrzeuge der Bundeswehr bemalt

via Linksunten

Deutschland führt Krieg und die Bundeswehr ist alles andere als ein „Teil der Friedensbewegung“, wie Kriegsminister Thomas de Maizière der Bevölkerung weismachen will. Tatsächlich kämpft sie nicht für Frieden und Demokratie, sondern für wirtschaftliche Interessen und freie Handelswege.

Besonders im Inland versucht die Bundeswehr, ihre Kriegseinsätze als notwendige Missionen zu verkaufen, die ja gar nicht so schlimm seien. Damit soll die Armee gesellschaftliche Akzeptanz und Reputation erlangen. Das die Bundeswehr aber sehr teuer ist (das Geld für Waffensysteme könnte an vielen Stellen so viel sinnvoller verwendet werden) und das Krieg aber vor allem den Tot von Zivilisten fordert, wird dabei gerne Vergessen.

Auch der geplante Einsatz der sogenannten „Killerdrohnen“ treibt diese Entwicklung fort. Um die Bundeswehr und den Krieg in einem guten Licht erscheinen zu lassen und neues Kanonenfutter fürs Vaterland zu werben, betreibt die Bundeswehr vermehrt öffentliche Auftritte, z.B. in Arbeitsagenturen, auf Ausbildungsmessen oder in Schulen. Sogar in Jugendzeitschriften wie der BRAVO wird für die Bundeswehr Propaganda betrieben. Dort wird das Bundeswehr Camp beworben, in denen das Militär als actionreiche, aufregende und normale Karriereoption dargestellt wird.

Doch was die Bundeswehr kann, können wir schon lange. Deshalb wurden in einer der letzten Nächte mehrere Fahrzeuge eines Bundeswehrtransports verschönert. Nun fahren sie Fahrzeuge durch die Gegend, die (gut lesbar) mit antimilitaristischen Parolen verziert wurden.







Darmstadt: Solidemo mit Anarchist_innen und Hausbesetzer_innen in Griechenland

Die Lebenssituation vieler Menschen in Griechenland ist dramatisch: Eine hohe Arbeitslosigkeit, massive Sparmaßnahmen, Kürzung der Renten, Zwangsräumungen und die Privatisierung wichtiger Infrastruktur. Das Sozial- sowie Gesundheitssystem ist zusammengebrochen, viele Menschen können sich nichts mehr zu essen kaufen, geschweige denn wichtige Medikamente.

Soziale Zentren, Häuser die lange leer standen, wurden teilweise über 20 Jahre besetzt und stellen in der Krise einen immer wichtigeren Anlaufpunkt für viele Menschen dar. Mithilfe von Umsonstläden, Küchen für alle und teilweise auch Schlafplätzen helfen sich die Menschen gegenseitig. Von den Häusern gingen auch immer wieder Aktionen für eine freie, solidarische Welt aus. Nicht zuletzt stellen diese linken, antiautoritären Strukturen einen Schutzraum gegen alle, die von der faschistischen und offen neonazistischen Partei „Chrysi Avgi“ (Goldene Morgenröte) verfolgt werden. Diese bekam bei der letzten Wahl knapp 7% der Stimmen. Ihre Anhänger_innen attackieren und ermorden Antifaschist_innen, politische Gegner_innen und (vermeintliche) Migrant_innen.

Während der Staat dieses Problem ignoriert, oder, wie oftmals die Polizei, diese Hetzjagden nicht nur zulässt, sondern die Faschisten sogar unterstützt, wird gegen die anarchistische und antifaschistische Bewegung mit äußerster Repression vorgegangen.

Im Dezember gab eine Razzia in der „University of Economics and Business (ASOEE)“ bei der die Ausrüstung des Freien Athener Radios 98 FM beschlagnahmt wurde. Das als Folge der Militärdiktatur eingeführte Universitäts-Asyl wurde im Kampf gegen die sozialen Proteste bereits 2011 abgeschafft. Noch wütender sind wir über die Räumung der sozialen Zentren, der Villa Amalias (besetzt seit 22 Jahren) und dem Lelas Karagianni 37!

Deshalb haben wir, ungefähr 20 Menschen, uns am Samstag (den 09.02.13) im Zuge des „schwarzen Februars“ zu einer spontanen Demonstration in Darmstadt getroffen. Wir nehmen uns das Recht, wo und wie wir wollen zu demonstrieren. Wir sehen es nicht ein, diesen Staat, der massiv für das Spardiktat in Griechenland verantwortlich ist, um Erlaubnis zu fragen unsere Meinung zu äußern. Mit dieser Demo drücken wir unsere Solidarität mit unseren Genoss_innen in Griechenland aus! Für eine freie Welt abseits von Staat, Nation, Kapital, Faschisten und voller autonomer Zentren!


Griechisch Version und mehr Bilder:
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